Erinnerst Du Dich an eine Situation, in der Du mit dem Kopf entschiedest obwohl Dir Dein Bauchgefühl etwas anderes sagte? Sicher hast Du Dir nach so einem Erlebnis geschworen, in Zukunft mehr auf Dein Bauchgefühl oder Deiner Intuition zu vertrauen. Vielleicht hast Du Dich insgeheim auch als «dumm» bezeichnet, die Entscheidung so getroffen zu haben, ohne auf Deinen Bauch gehört zu haben. Leider verschwindet dieser Vorsatz im Laufe der Zeit wieder und auch bei einer nächsten Entscheidung hat der Kopf mehr Gewicht beim Entscheid.
Weshalb findet dieser Kampf zwischen Kopf und Bauch statt und weshalb vertrauen wir dem Kopf oft mehr, als dem Bauch?

Entscheidungen, die aus dem Kopf (Verstand) heraus getroffen werden, basieren auf Fakten und Tatsachen. Da ist etwas Greifbares. Verstandesentscheidungen sind etabliert, finden Ansehen und basieren auf einer gewissen Logik. Der Verstand drängt sich vor, in dem er sich damit verkauft, dass Du mit seiner Hilfe die Kontrolle über die Situation behältst.
Die Intuition hingegen ist ein feiner Hauch. Sie drängt sich nicht hervor, sie ist meist leise und sanft. Sie gibt Dir aber Sicherheit, «das Richtige» zu tun. Die Intuition ist es aber auch, die Dir tiefgreifendere Informationen gibt, um eine langfristige Lösung zu wählen. Die Intuition ist eine Kunst, richtige Entscheidungen in herausfordernden Momenten zu treffen, manchmal entgegen allen Fakten.

Doch warum lohnt es sich, Deine Intuition zu schulen, um sie in Deinem Alltag und zu Deinen Gunsten zu benutzen? Deine Intuition liefert Dir Informationen, die Dir der Verstand niemals liefern kann. Die Informationen, die Du durch die Intuition erhältst, weisen Dir den Weg wie eine gute Freundin, die sehr viel Lebenserfahrung hat. Es gelingt Dir mit Hilfe Deiner Intuition, schneller, nachhaltiger und in Verbundenheit mit Deinem wahren Selbst Deine Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Egal in welchen Lebensbereichen.
Ich erzähle Dir gerne ein Erlebnis aus meinem Leben. Hätte ich meiner Intuition damals vertraut, hätte es mir und meiner Familie einen Schaden im hohen fünfstelligen Bereich erspart.
Es ging darum, in ein neues Haus zu ziehen. Immer, wenn ich mir vorstellte, in diesem Haus zu leben, fühlte ich mich eingeengt und gefangen. Zudem fiel mir im Vorfeld zum Umzug auf, dass ich Angst hatte, all unsere Sachen zu verlieren. Ich tat meine Angst als unbegründet ab. Was konnte schon bei einem Umzug passieren, dass ich all meine Sachen verlieren würde? Der Bereich des Wohn-/Esszimmers war in der Tat ein wenig kleiner und so schob ich das Gefühl der Enge- und des Gefangenseins auf die fehlenden Quadratmeterzahlen ab.
Schon bald nach unserem Einzug bemerkten wir im Untergeschoss Blasen an der Wand. Bei näherer Betrachtung fiel uns auf, dass die Wand sich feucht anfühlte. Eine Feuchtigkeitsmessung ergab, dass es sich nicht nur um Feuchtigkeit, sondern um Nässe handelte. Es stellte sich heraus, dass beim Bau vor sieben Jahren eine Abdichtung nicht eingebaut wurde und das Wasser des Hanges ungehindert in die Wände floss. Weiter stellte sich heraus, dass das ganze Haus voller Schimmel war, der gekonnt übermalt wurde und unsere Möbel und ein grosser Teil unseres Hausrates nach drei Monaten so stark verschimmelt waren, dass wir sie entsorgen mussten. Zudem konnten wir nicht sofort ausziehen, weil wir einen Mietvertrag mit Mindestdauer abgeschlossen hatten. In der Folge fanden wir heraus, dass der Schimmelschaden dem Vermieter bekannt war und aufgrund von versicherungstechnischen Kleinigkeiten zahlte weder unsere, noch die Versicherung der Eigentümerin unseren Schaden.
Meine Intuition hatte mich gewarnt. Das Gefühl, unsere Sachen zu verlieren, das Gefühl der Enge, weil wir den Mietvertrag nicht sofort beenden konnten. Doch wie konnte es sein, dass meine Intuition Bescheid wusste? Und die noch bessere Frage, weshalb hörte ich nicht auf meine Intuition?
Ich konnte intuitiv wahrnehmen, was alles geschehen wird, weil die Informationen darüber bekannt waren. Meine Intuition lieferte mir die Informationen in Form von Gefühlen. In diesem Fall war es deutlich mehr, als nur ein Bauchgefühl. Mein Verstand tat diese Informationen ab, er setzte sich darüber hinweg.
Diese intuitiven Informationen sind immer da. Es geht darum, sie lesen und deuten zu lernen. Ein massgeblicher Punkt bei der Deutung sind die eigenen Ängste. Meine Angst damals war, kein Zuhause zu haben, würden wir nicht dieses Haus nehmen. Denn wir mussten uns an dem Ort, wo wir wohnten entscheiden, ob wir die Wohnung kaufen oder verlassen würden. Der Entscheid fiel auf verlassen und der Wohnungsmarkt bot zu diesem Zeitpunkt keine Auswahl an passenden Immobilien an. So erfolgte diese Entscheidung unter Zeitdruck und mit der Angst im Nacken.

Meine Intuition liess mich nicht im Stich. Ich fokussierte mich nur zu fest auf meine Angst, kein Zuhause zu haben. Meine Intuition trug mir dies nicht nach, sie ist stets und nach wie vor da, um mich auf meinem Weg zu begleiten. Mir wie eine Vertraute, wie eine Freundin an der Seite zu stehen und mir Geheimnisse zu verraten, die sonst niemand weiss.
In welchen Lebenssituationen wünschst Du Dir die Unterstützung Deiner Intuition?
Wenn Du diese Gefährtin nicht länger im Schatten leben lassen möchtest, sei dabei am Seminar vom 16. bis zum 19. Januar 2025. Du lernst dort Deine Intuition kennen. Du lernst, ihr wie einer Verbündeten, einer Beschützerin zu vertrauen, denn sie dient Dir zu Deinem höchsten Wohl.
Möchtest Du einen kleinen Einblick in das haben, was wir am Seminar zusammen machen? Fordere hier über das Kontaktformular das kostenlose Booklet über das intuitive Fühlen an:
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